
Mutter im Sonnenuntergang auf der zugefrorenen Neva

Mutter im Schnee. Max war gerade in einem warmen Radiostudio zum Interview

Foto: Eva Maria Ocherbauer

Mutter im Sonnenuntergang auf der zugefrorenen Neva

Mutter im Schnee. Max war gerade in einem warmen Radiostudio zum Interview

Foto: Eva Maria Ocherbauer




Es wurden eigens für etliche Compilations Songs aufgenommen.

Human Wrechords (Mutter: Elektronische Version von „Du bist nicht mein Bruder“)

Human Wrech Beilage

Zitty 6/92

LP „Naturidentische Paradiese“ (Mutter: Together)

CD „Eine eigene Gesellschaft mit eigener Moral“ (Mutter: idient. Titel)


Doppel Lp: Geräusche für die 90er (Mutter: „Du“, auch als „Das falsche Essen“)







Plakat von Max

Flyervorlage von Berti

Die Vorband „317 Wurst“ bestand aus Tom Scheutzlich, dem späteren Keyboarder von Mutter. Der Film von Max war „Für Axel“.

Mutter live am Rand


1990 war es soweit: die erste LP ! Produziert von Bruder Wolfgang Müller. Die Band kannte jemanden, der in einem Keller-Studio eine 8 Spur-Aufnahme-Einheit hatte. In 2 Tagen wurden die neuen Songs aufgenommen. Das war noch in 1989. Endlich, nach zwei Jahren Konzerte, Bier und Schokolade. Krach, Saufen und Filme produzieren – das ging gut. Knallhartes Schlagzeug, Verzerrungen und Rückkopplungen, die Treffsicherheit von Max MüIIer’s Texten und Plattentitel – eine arrogante und in sich verlorene Musikwelt Deutschlands wurde aufgebrochen.
Ab jetzt ging es hinaus in die Feuilletons und Clubhäuser. Die Schmiede war im Rauchhaus, (welches Mutter sich mit den Lolitas als Probenraum teilte) und in Max MüIIer’s Kopf.

Das Plattencover mit dem längsten Titel der Rockgeschichte

Versuch eines Pressefotos in der Küche, 1989


›Ich schäme mich…‹ war als eine richtige Vinylplatte auf dem Label der Tödlichen Doris erschienen. Das Photo auf der Rückseite entstand beim ersten Ausflug in das neue Berlin – am AlexanderpIatz.
Berti, der immer eine Vorliebe für kratzige Aufnahmen hatte und Beatles Bootlegs sammelte, entdeckte eine verdächtige Ähnlichkeit mit dem 1994 herausgekommenen ›Beatles live at BBC‹ Cover. Nicht nur, dass diese Pilzköpfe Mutter imitierten, sondern der Diebstahl der wunderbaren kackbraunen Plattencoverfarbe ärgerte ihn. Mutter verzichtete jedoch großzügig auf einen Rechtstreit.

Beatles Cover von 1994

Rückseite von ›Ich schäme mich…‹ 1990